Wenn jeder Gegenstand schmerzt
Kleidung im Schrank, der Platz am Tisch, persönliche Notizen oder Gewohnheiten – vieles erinnert an gemeinsame Jahre. In dieser Phase gibt es kein richtiges Tempo und keinen festen Zeitplan. Manche Menschen brauchen Abstand, andere möchten früh Ordnung schaffen, um wieder atmen zu können.
Beides ist in Ordnung.
Nichts muss sofort entschieden werden
Nach einem Verlust entsteht häufig der Druck, „etwas tun zu müssen“.
Doch gerade beim Haushalt gilt:
Es gibt keine Pflicht, sofort auszuräumen oder zu verändern.
Hilfreich kann sein:
- wichtige Unterlagen zu sichern
- Alltägliches behutsam zu ordnen
- persönliche Gegenstände zunächst unangetastet zu lassen
Entscheidungen dürfen reifen.
Erinnerungen bewahren, ohne festzuhalten
Viele Hinterbliebene stehen vor der Frage: Was darf bleiben – und was darf gehen?
Hier hilft es, bewusst auszuwählen:
- einzelne Kleidungsstücke oder Gegenstände aufbewahren
- Erinnerungsstücke sammeln und schützen
- Dinge weiterzugeben, wenn sich der Zeitpunkt richtig anfühlt
Loslassen bedeutet nicht vergessen.
Allein entscheiden – und doch nicht allein sein
Unterstützung, wenn die Kraft fehlt
Bei Tidy wissen wir, wie sensibel dieser Moment ist. Wir arbeiten leise, respektvoll und nur so weit, wie es für Sie stimmig ist. Ob kleine Schritte im Alltag, behutsames Sortieren oder spätere Unterstützung bei einer Teil- oder Haushaltsauflösung – wir passen uns Ihrem Tempo an.
Unser Ziel ist es nicht, Räume schnell zu verändern, sondern Ihnen Halt und Entlastung zu geben, wenn Entscheidungen schwerfallen.